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Jede Karte wird
zum Schlüssel.

Industrie:

Retail

Person hält eine Kreditkarte an das cardgate an einer Retail-Schiebetüre
Die cardgate-Box

Kurzbeschreibung

Ausgangslage:

Wer eine Tür für einen bestimmten Personenkreis öffnen will, verteilt bisher Badges, Schlüssel oder Codes — und verwaltet sie anschliessend. Jede ausgegebene Karte will registriert, ersetzt und wieder eingezogen werden. Im Retail kommt hinzu, dass Zutrittslösungen oft eine Netzanbindung voraussetzen, die am Standort gar nicht vorhanden ist.

Ziel:

Gesucht war ein Zutrittssystem, das:

  • die Karte nutzt, die Kundinnen und Kunden ohnehin bei sich tragen,
  • Schiebetüren und Elektroschlösser direkt ansteuert,
  • ohne Cloud und ohne Netzanbindung entscheidet,
  • und sich ohne Kabelweg zwischen Leser und Steuerung installieren lässt.

Facts

17

NFC-Standards

512 Bit

Verschlüsselung mit Replay-Schutz

10 km

Reichweite der Funkbrücke

12

I/O-Kanäle

Offline

Entscheidet ohne Netzanbindung

Funktionsweise

Karte vorhalten

Ein beliebiges Medium mit 13.56 MHz genügt: Kredit- und Debitkarte, Apple Pay, Google Pay, SwissPass oder eine bestehende Vorteilskarte. Was als Schlüssel gelten soll, legt der Betreiber fest — ausgegeben werden muss dafür nichts.

Reader klassifiziert

Der Reader erkennt den Standard, prüft die Berechtigung lokal und entscheidet in Millisekunden. Das geschieht im Gerät selbst, ohne Umweg über eine Cloud — und damit auch dann, wenn am Standort kein Netz verfügbar ist.

Verschlüsselte Funkbrücke

Die Übertragung zwischen Leser und Steuerung läuft über Hybrid-Sphere: 512 Bit verschlüsselt, mit Replay-Schutz, über Distanzen bis zehn Kilometer. Zwischen Tür und Steuerung muss kein Kabel gezogen werden, was die Installation im Bestand erheblich vereinfacht.

Tür öffnet

Vier analoge potenzialfreie Ausgänge und acht digitale Schnittstellen steuern Motor, Schloss oder Drehkreuz direkt an. Sobald eine WLAN-Verbindung besteht, lassen sich Öffnungszeiten, zugelassene Medien, Rollen und Zutrittsversuche zusätzlich über ein Management-Portal verwalten.

Die cardgate-Box an der Schiebetüre eines Ladengeschäfts

Resultat

Aussen an der Schiebetüre sitzt eine Box in der Grösse einer Handfläche — mehr braucht es nicht. Wer eintreten darf, hält seine Karte davor, und die Tür öffnet. Keine Badge-Ausgabe, keine Schlüsselverwaltung, keine Karten-Logistik. Weil der Leser lokal entscheidet und die Funkbrücke ohne Kabelweg zur Steuerung auskommt, lässt sich das System auch dort nachrüsten, wo weder Netz noch Leerrohr vorhanden sind. Für den Betrieb heisst das: Zutritt rund um die Uhr, ohne dass jemand vor Ort sein muss.

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